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Amarok 2.0

10.12.2008

Nach langem warten ist nun endlich, nach 2 Jahren Entwicklung, die als "stable" gekennzeichnete Version von Amarok 2.0 freigegeben worden.

Amarok 2 kann nun von den Servern geladen werden :)

 

Ankündigung: http://amarok.kde.org/en/releases/2.0

Vor kurzem kam die neuste Version von OpenOffice in die Arch Repos. Unter KDE(mod)4 kommt es jedoch zu unschönen abstürzen und die KDE Integration ist leider nicht vorhanden.

Das Problem lässt sich jedoch recht einfach beheben, indem man die Gnome Integration aktiviert. In die /etc/profile trägt man einfach folgendes ein.

export OOO_FORCE_DESKTOP=gnome

Es hört sich vielleicht seltsam an, OpenOffice unter KDE mit der Gnome Integration zu starten, wirkt jedoch Wunder.

Openoffice läuft auf einmal stabil und stürzt nicht mehr ab. Wenn man nun noch ein GTK-Theme nutzt, welches sich gut in KDE4 einfügt ist alles super :)

Von der gtk-qt-engine rate ich jedoch ab. Nach der Installation sehen GTK Programme zwar relativ gut aus, jedoch bringt diese Engine ein paar Probleme mit sich, wie zum Beispiel ein paar Anzeigeprobleme innerhalb von Webseiten im Firefox (Buttons und Radiobuttons sehen teilweise etwas seltsam aus)

Eine bessere Möglichkeit ist das nutzen eines KDE-ähnlichen GTK Styles. Hier bietet sich zum Beispiel das über die Repos installierbare qtcurve an oder wenn man den Oxygen-Style von KDE4 nutzt, ist der KDE4 Oxygen Style für GTK von Kim sehr schön.

IPFire

04.10.2008

Kommerziell entwickelte Linuxrouter haben oftmals einen geringen Funktionsumfang oder eine komplizierte Konfiguration. Die Linux Distribution IPFire, die für den Einsatz als Router und Firewall konzipiert ist, schließt diese Lücke. IPFire wurde zum Einsatz als Router und Firewall konzipiert und lässt sich dank des modularen Aufbaus sehr leicht erweitern. Über die eigens für IPFire entwickelte Paketverwaltung Pakfire lassen sich neue Pakete installieren und das vorhandene System auf dem neusten Stand halten. Anfangs war IPFire eine Erweiterung des IPCOP um einige Funktionen, von diesem Unterbau wurde sich jedoch mit Version 2 getrennt. IPFire wurde vollkommen neu aus den Sourcen gebaut, sodass es auf nichts mehr basiert sondern eine komplette Eigenentwicklung ist. Mit dieser Entscheidung wurde auch statt auf den Kernel 2.4 auf den Kernel 2.6 gesetzt, was einige Vorteile bringt. Vorteile wie zum Beispiel die erhöhte Hardwareunterstützung und bessere Netzwerkfunktionen. Die schon in der "IPCop"-Version genutzten Funktionen wurden nun Portiert und viele neue kamen seitdem hinzu. Die bei IPFire zum Einsatz kommende Netzstruktur trägt maßgeblich zur Sicherheit bei. Das Netzwerk ist in zwei (minimal) bis vier (maximal) Segmente aufgeteilt. Diese Segmente werden durch die Farben Rot, Grün, Blau und Orange gekennzeichnet. Rot steht für das Internet, da vom Internet wohl die größte Gefahr ausgeht. Das eigene, interne LAN ist mit Grün gekennzeichnet, da diese Computer ja die eigenen sind und daher vertrauenswürdig. Blau sind die WLANs. Diese benötigen zusätzliche Sicherungen wie zum Beispiel die Festlegung, welche Rechner sich mit dem Netzwerk verbinden dürfen. Zum Abschluss als Orange gekennzeichnete Bereich wird als DMZ bezeichnet. Dieses abgetrennte Netzwerk ist für Internetserver reserviert, sodass diese die im Netzwerk befindlichen Rechner nicht beschädigen können. Da die Server ja direkt "im" Internet hängen, ist diese Maßname sinnvoll. Wenn von Außen jemand die Server angreifen würde, kann er auf die restlichen Rechner nicht zugreifen. Die Firewall bietet viele Möglichkeiten, ist dabei jedoch einfach zu konfigurieren. So kann man Content-Filter nutzen und die Kontrolle über seinen Traffic behalten. Wobei man natürlich viel mehr machen kann, wie z.B. das Netzwerk um einen Datei- und Druckserver erweitern oder per Knopfdruck das Peer2Peer-Filesharing zu unterbinden. Genauso lassen sich Video- und Audiostreams mit IPFire realisieren und wenn man sich auf IPFire seinen Mailserver eingerichtet hat, kann man ihn nach Spam und Viren in den Mails suchen lassen. Voice over IP Funktionen wie zum Beispiel Teamspeak oder Asterisk, welches alle Funktionalitäten einer herkömmlichen Telefonanlage abdeckt, lassen sich ebenfalls nutzen. Ebenso ist es möglich mit Qemu Gastsysteme zu betreiben und so das eigendliche System vollkommen unangetastet zu lassen. Die Virtuellen Maschinen lassen sich so sehr einfach sichern, indem man sie kurz stoppt und dann in ein Archiv packt. Dann nur die Maschine wieder starten und die gepackte Version sichern, so kann man diesen Zustand ohne große Probleme wieder herstellen. Interessenten, die sich über das Projekt informieren möchten, können dies auf ipfire.org tun und selbstverständlich ist jeder zum mitmachen eingeladen. Webseite von IPFire: www.ipfire.org

So, mittlerweile ist mit KDE4.1 ja schon einige Zeit ins Land gegangen, und KDE4.1.2 steht vor der Tür (am Mittwoch soll release sein).

Ich muss bisher sagen, Hut ab! Plasma war am Anfang relativer Mist, da es andauernd abgestürzt ist. Mittlerweile ist es recht stabil geworden, die einzigen "abstürze" zeigen sich zwischendurch in einem kurzzeitig weißen Bildschirm. Wobei geöffnete Programme nicht betroffen werden und einfach weiter laufen. Die ansicht einer weißen Fläche hält auch nur ungefähr eine Sekunde an, danach kann man weiter arbeiten als ob nichts gewesen wäre. Obwohl leider viele Programme noch nicht vollständig auf QT4 ungestellt wurden (Amarok2 ist schon gut benutzbar, K3B hat ein paar kleinere Macken) Die KDE4 Version von Kaffeine ist leider noch sehr unbenutzbar und den Dragonplayer finde ich nicht sonderlich toll -.- (hab nun smplayer installiert, nicht perfekt aber recht benutzbar)

Das normale KDE-Menu habe ich durch Lanelot ersetzt, gefällt mir recht gut und an die "Jedes Teil des Desktops ist ein Plasmoid"-Mentalität kann man sich recht gut gewöhnen ;)

 

Also im Großen und Ganzen finde ich hat KDE4 sich sehr gut entwickelt, in der kurzen Zeit. Bei dem was man bisher gesehen hat bin ich mal sehr gespannt auf KDE4.2 und was noch so an neuerungen kommen wird.

KDE4.1 wurde nun offiziell released und die KDEmod entwickler ziehen nach. Mit KDE4.1 wurde das Repo-Layout von KDEmod verändert. KDEmod4.1 befindet sich nun in KDEmod-Core und in Extragear finden sich einige Progamme und im Playground die noch nicht als stabil gekennzeichneten Pakete (unter anderem Amarok2, welches man jedoch schon super nutzen kann). In Legacy findet sich KDEmod3, welches weiterhin noch unterstützt werden soll. Die 4rer Version ist dieses mal fast Vanilla, es gibt nur 2 kleine Modifikationen und halt das es gesplittet ist. Die Modifikationen beschränken sich auf den Splashscreen der statt KDE4.1, KDEmod4.1 aussagt und einem KDEmod-Label in den KDE about Dialogen. Ich konnte bisher keine großartigen Probleme festellen, nur die Plasmoids merken sich bei mir ihre Größe und Position noch nicht immer und beim starten gibt es kleinere Verzögerungen, die jedoch mit dem Nvidia-Treiber zusammen hängen (ich warte ungeduldig auf den neuen Treiber aus Testing).

Bei KDEmod wird standardmäßig Shaman mit installiert. Shaman ist ein Frontend für Archs Pacman-Paketverwaltung, welches meiner Meinung nach alles hat was eine grafische Oberfläche für eine Paketverwaltung haben sollte. Shaman kann Pakete installieren (logisch) und das ganze System aktualisieren und sogar die Installation über ABS unterstützt sie.

Konversation gibt es unter KDE4 ja leider nicht mehr, wobei in KDEmod-Extragear eine gute Alternative wartet: Quassel. Quassel ist ein IRC-Client der auf dem Client-Server-Prinzip basiert. Es gibt den "Quasselcore" welcher den Server bereit stellt und den Client mit dem man die Verbindung zum Quasselcore herstellt. Es gibt zwei Möglichkeiten Quassel über das Menu zu starten. Einmal Das normale Quassel-Symbol, welches automatisch den Quasselcore mit startet. Dort muss man bei der Frage zur Verbindung mit Core einfach die Lokale IP 127.0.0.1 angeben, und man kann Quassel wie jeden anderen IRC-Client nutzen. Die zweite Möglichkeit ist, im Menu die Client-Only version zu starten. Diese kann man dazu nutzen um den Quasselcore z.B. auf einer der Consolen unter F1 bis F6 zu starten, um die Verbindung zum IRC-Netzwerk auch beim beenden oder neu starten des X-Servers nicht zu verlieren. Durch die Client und Server Trennung kann man nun aber auch den Quasselcore auf einem "echten" Server oder einem anderen Rechner starten und dann mit dem Client damit eine Verbindung herzustellen.

World of Padman

30.06.2008

Für diejenigen die evtl. mal zwischendurch eine Runde Ego-Shooter spielen möchte ich hier mal "World of Padman" erwähnen. Man spielt einen Käfer, der sich mit Hilfe verschiedenster Waffen durch die Level ballert. Einen Single-Player-Modus gibts es zwar nicht, aber einen Multiplayer-Modus, mit nicht gerade wenigen Servern und verschiedensten Karten. Die Level erinnern stark an die in Counterstrike existierenden "Rat-Maps", d.h. Karten die riesige Räume darstellen. Installer gibt es auf der Homepage für Linux, Windows und Mac. Ein nettes Multiplayergame für zwischendurch. Modi gibt es ebenfalls mehrere, von Deathmatch, Team-Deathmatch bis hin zur Jagd auf die Flagge oder einfaches rundenbasiertes "mach das andere Team platt".

Bilder:
Bild1
Bild2
Bild3
Homepage: http://www.worldofpadman.com/

Fun mit Phun

13.05.2008


Mit Phun kann man wunderbar die Zeit totschlagen, wenn man mal Langeweile hat. Phun ist eine 2D-Physik Simulation. Was sich erst einmal langweilig nach Schule anhört, ist nach dem austesten eine Spielerei mit Suchtgefahr ;). Downloaden kann man es für Windows, Linux und MacOSX. Für die Archer unter uns gibt es ein PKGBUILD im AUR.

Ähnlich dem Spiel LineRider ist das ganze recht sinnfrei aber witzig. Schaut euch das Video an oder testet es am besten mal selbst, es lohnt sich ;)
Macht auf jedenfall total Spass und ist eine tolle Möglichkeit die Langeweile zu bekämpfen.

MfG
Nachti

Pimp my Rights

25.03.2008

... das war der Titel einer Aktion des Caos Computer Club Regensburg im Jahre 2006. Der Link zu dieser Aktion fiel mir durch Zufall mal wieder in die Hand und da dachte ich mir, hey, vielleicht kennt sie jemand noch nicht. Im Rahmen dieser Aktion wurde eine CD zusammen gestellt mit Titeln aus verschiedenen Musikrichtungen von Künstlern die ihre Werke unter die Creative-Commons-Licence stellen. Frei nach dem Motto:

"Es gibt Wege, Musik zu schaffen, zu kopieren, zu verteilen und zu hören, die nicht die nächste Razzia bei euren Kumpels finanzieren! Nutzt sie!"

gilt hier für

Die Tracklist:
01 Versbox - Tape deck Attack (Funk the industry) [Hiphop]
02.Thievery Corporation - DC-3000 [Chillout]
03.Reptoids - Fu [Punk Rock]
04.Paniq - Elektronische Musik [Elektro]
05.Jammin Inc - Propaganda [Reggae]
06.Dizzy Bee - Funky Dollar Bill [Rock]
07.Liquid Cloud 9 - Who Can We Trust [Heavy Metal]
08.Zedster - Frezh and Funky [Elektro]
09.My Morning Jacket - one big holiday [Rock]
10.Fatal Error - Lo que hago pro ti [Punk Rock]
11.David Byrne - My fair lady [Pop]
12.Sender - Ich brauche Urlaub [Hiphop]
13.Eden - Cansado de morir [Heavy Metal]
14.Jonathan Coulton - I feel fantastic [Rock]
15.Virgill - Music [Pop]
16.Universal Mind - city universe [Rock]
17.Beastie Boys - Now get busy [Hiphop]

Der Sampler kann in OGG Vorbis und Mp3 runtergeladen werden (hosting beim CCC)

Viel Spaß damit :D

Yakuake

02.03.2008

Yakuake ist ein kleines Programm, welches ich sehr nützlich finde. Yakuake ist ein Terminal-Emulator der der Console des Spiels Quake ähnelt: Ein Tastendruck und das Terminal rollt sich vom oberen Bildschirmrand aus. Um mal eben einen Befehl ins Terminal einzugeben ist es ideal, da es permanent im Hintergrund läuft ist es nach Tastendruck sofort verfügbar und muss nicht erst geladen werden.

Unter Archlinux lässt es sich ganz einfach per Pacman installieren.

Nach der Installation ist Yakuake im K-Menu unter System zu finden. Nach dem start wird eine kurze Mitteilung ausgegeben dass Yakuake gestartet ist und über F12 aufgerufen werden kann.
Über das Rechtsklickmenu lassen sich Dinge wie Schriftarten und Farben einstellen, und über die Option "als Standard speicher" sichern.

In der unteren, rechten Ecke gibt es drei Buttons, über den mittleren Button lässt sich Yakuake konfigurieren, wobei die Einstellungen dort selbsterklärend sind.

Da ich dieses Programm recht nützlich finde wollte ich es euch nicht vorenthalten. Eventuell zeige ich dem ein oder anderen hiermit ja ein Programm das er noch nicht kennt und genauso nützlich findet wie ich ;)

Hier mal ein Screenshot:
www.ImageBanana.net - Bildschirmphoto2.png

Arch64

15.02.2008

Moin,

gestern habe ich mal aus Interesse mein Archlinux runtergeschmissen und die 64 Bit version installiert. Flash läuft unter 64 Bit leider nicht so dolle (da es kein 64Bit Flash gibt). Ich habe mir da freie Alternative swfdec installiert, mit der zumindest einige Videos ansehen kann (obwohl ich das so selten mache dass es gar nicht auffällt wenn Flash nicht läuft, werbung kann ich nicht beurteilen da die bei mir geblockt wird ^^ ). Die Vorteile von 64 Bit fallen bisher hauptsächlich beim umcodieren von Videos auf, doch auch der Bootprozess ist (gefühlt) etwas schneller als unter 32 Bit. Wine habe ich mithilfe der lib32-Bibliotheken installiert. Ansonsten laufen alle anderen Programme die ich so verwende. Überlegen will ich mir noch ob ich die Betreuung von 1-2 der verwaiste Pakete aus dem AUR übernehmen soll, um ein wenig den Umgang mit den PKGBUILDs zu lernen und verbessern (über Vorschläge über eventuelle Pakete die Betreut werden sollten wäre ich dankbar, ich habe nähmlich noch keine Ahnung welche ich nehmen soll).

So long,
Nachtwandler

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