Virtualbox unter Archlinux | 30.10.2007 |
Was ist Virtualbox?
Virtualbox ist eine von der Firma Innotek entwickelte Software zur virtuallisierung. Mit Virtualbox ist es möglich weiter Betriebssysteme (Gast) wie ein Normales Programm auf seinem Rechner laufen zu lassen. Virtualbox steht in 2 Versionen bereit, einer Open-Source-Edition (OSE) und einer Closed-Source-Edition, die unter bestimmten Bedingungen kostenlos verwendet werden darf.
Einige Features fehlen der OSE Version:
Remote Display Protocol (RDP) Server
USB Unterstützung
USB über RDP
Gemeinsame Ordner
ISCSI Unterstützung
Installation
Hier wird erklärt wie du Virtualbox installiers. Es stehen zwei möglichkeiten zur Auswahl, die Open Source Edition oder die Closed Source Edition.
Virtualbox (Open Source Edition)
Die OSE Version befindet sich im Comunity Zweig der Repos.
Dieser Teil:
[community]
# Add your preferred servers here, they will be used first
Include = /etc/pacman.d/community
darf also nicht auskommentiert sein!
Nun wird Virtualbox einfach über pacman (als root) installiert
pacman -Sy virtualbox-ose
(Die virtualbox-modules werden automatisch mit installiert)
Nun fügst du deinen Benutzernamen der Gruppe vboxusers hinzu. Einfach via
gpasswd -a USERNAME vboxusers
Nun noch die Module "vboxdrv" in die rc.conf unter MODULES eintragen, sodass diese bei einem Systemstart automatisch geladen werden.
Um nicht neustarten zu müssen, können die Module zur sofortigen Verwendung händisch geladen werden. Dies geschiet mit
modprobe vboxdrv
Virtualbox (Closed Source Edition)
Zur Closed Source Edition befindet sich ein pkgebuild im AUR
Einfach downloaden, mit makepkg das Paket erstellen und (als root) mit
pacman -U NAME_DES_PAKETS.pkg.tar.gz
installieren.
Nun musst du dich noch in die Gruppe vboxusers hinzufügen. Dies geschieht mit
gpasswd -a USERNAME vboxusers
Nun noch die Module "vboxdrv" in die rc.conf unter MODULES eintragen, sodass diese bei einem Systemstart automatisch geladen werden.
Um nicht neustarten zu müssen, können die Module zur sofortigen Verwendung händisch geladen werden. Dies geschiet mit
modprobe vboxdrv
WICHTIG:
Nach einem Kernelupdate oder einfügen eines eigenen Kernels müssen die Kernelmodule von Virtualbox neu erstellt werden. Die machst di einfach mit
vbox_build_module
Links
http://www.virtualbox.org/ Virtualbox.org
Die Anleitung habe ich ebenfalls so im Archlinux.de Wiki eingetragen ;)
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Leider kann ich dir über die nutzung auf Servern nichts sagen, da ich selber noch nie dazu verwendet habe sondern nur zum testen anderer Betriebssysteme. Mit der Konfiguration (zumindest im Desktopbereich) hatte ich bisher eigendlich noch keine großen Fehler. Nur zum Server kann ich wie gesagt nichts sagen, sry
Gruß,
Nachtwandler
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mutle
Hi. Virtualbox klingt sehr interessant. Ich befasse mich z.zt. mit Xen, um unseren blogage.de-Server in mehrere dedizierte Virtual Machines zu stecken. Ist virtualbox auch für Server ausgelegt? Dann würde ich mir das mal angucken. Die Konfiguration von Xen ist nicht gerade komfortabel. Weisst du ob Virtualbox da besser ist?
Gruß,
Mutwin